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Finanzierungsinstitutionen

Das Swiss Learning Health System (SLHS) wurde von insgesamt 10 Hochschulen an sieben verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in der Schweiz initiiert.

Das Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin der Universität Luzern gliedert sich in drei Bereiche: Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik, Medizin und Rehabilitation.
Das Departement ermöglicht in seinen Bereichen wissenschaftliche Forschung auf hohem Niveau. Es führt forschungsbasierte Lehre durch, ermöglicht Lernen in direktem Zusammenhang mit der Wissenschaft und bereitet seine Studierenden auf lebenslanges Lernen vor. Zudem fördert und entwickelt es neue und innovative Lehrformate.

Das Zentrum für Recht und Gesundheit an der Universität Luzern hat den Zweck, Forschung und Lehre im Bereich des Medizin- und Gesundheitsrechts zu vernetzen und weiter zu entwickeln. Es zielt insbesondere auf die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit über Disziplinen und Fakultätsgrenzen hinweg sowie auf die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Das Zentrum für Staatsrechts- und Religionsvergleichung an der Universität Luzern widmet sich speziell der Forschung, Lehre, Ausbildung und Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Verhältnisses von Recht und Religion auf der Ebene der nationalen Verfassungsordnungen und des internationalen Systems.

Seit 2002 betreibt die Abteilung Public and Health Care Management an der Universität Lugano Grundlagen- und angewandte Forschung und bietet Lehrveranstaltungen für Graduierte (mit dem Master in Public Management and Policy, in Partnerschaft mit den Universitäten Bern und Lausanne) und Postgraduierte (mit dem MAS Net-MEGS, der 1999 ins Leben gerufen wurde und mehr als 300 Teilnehmende ausgebildet hat) an.
Die Abteilung führt Forschungsaktivitäten im Labor für Management des öffentlichen Sektors und des Gesundheitswesens durch, mit besonderem Schwerpunkt auf der öffentlichen Verwaltung (auf kantonaler und lokaler Ebene) und dem Management des Gesundheitswesens (öffentliche und private Spitäler, Spitex, Pflegeheime und gemeinnützige Organisationen).
Das Labor arbeitet mit dem Institut für Wirtschaftswissenschaften (IdEP, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und dem Institut für Public Health (IPH, Fakultät für Biomedizin) zusammen.

Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) ist ein weltweit führendes Institut für globale Gesundheit mit besonderem Schwerpunkt auf Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Das Swiss TPH ist mit der Universität Basel assoziiert und verbindet auf einzigartige Weise Forschung, Ausbildung und Dienstleistungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Unser Ziel ist es, die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen durch ein besseres Verständnis von Krankheiten und Gesundheitssystemen und durch die Umsetzung dieses Wissens zu verbessern. Die Abteilung, das Swiss Centre for International Health (SCIH), bietet Beratung und Projektdurchführung, Projektdesign und -management im Bereich der nationalen, öffentlichen und globalen Gesundheit. Als Abteilung des Swiss TPH verfolgt das SCIH das Ziel, die Gesundheitssysteme zu stärken und den Zugang zu Gesundheitsdiensten zu verbessern, mit besonderem Augenmerk auf die am meisten gefährdeten Gruppen. Wir leiten und beteiligen uns an Projekten der Umsetzungsforschung, um praktische Probleme von Gesundheitssystemen sowohl in der Schweiz als auch weltweit zu identifizieren und zu lösen. Unsere Expertise liegt in der Konzeption und Durchführung von Studien und Erhebungen, einschließlich qualitativer und quantitativer Methoden, traditioneller und elektronischer Datenerhebung und Biostatistik. Das Swiss TPH nutzt seine Kompetenz in der Implementierungsforschung, um evidenzbasierte Lösungen aufzuzeigen, die die Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme verbessern und letztlich zu einem erweiterten Zugang zu Dienstleistungen und besseren Gesundheitsergebnissen führen.

Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist ein Kompetenzzentrum für volks- und betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Bereich des Gesundheitswesens. Die Aktivitäten des Instituts sind Health Technology Assessment (HTA), gesundheitsökonomische Evaluation, Versorgungsforschung, Patientenklassifikationssysteme, Gesundheitspolitik, Strategie- und Prozessoptimierung, Marktanalyse und integrierte Versorgung.

Das Institut für Physiotherapie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat einen Leistungsauftrag in den vier Bereichen der akademischen Lehre auf Bachelor- und Masterstufe, der Forschung und Entwicklung sowie der Weiterbildung und Dienstleistung. Es folgt der Prämisse einer "Hochschule für Forschung und Lehre".
Die Schwerpunkte des Instituts liegen in der physiotherapeutischen Diagnostik und Behandlung sowie in der Physiotherapie im Kontext der Gesundheitsversorgung. Forschungsschwerpunkte sind körperliche Aktivität, Versorgungs- und Umsetzungsforschung, Analyse im Bewegungslabor, neue Technologien sowie Forschungs- und Lehrforschung. Das Team besteht aus Fachleuten der Physiotherapie, der Bewegungs- und Sportwissenschaft, der Psychologie und der Sozialwissenschaft, die über breite Erfahrungen in Praxis und Forschung im In- und Ausland verfügen.

Das Departement für Betriebswirtschaft, Gesundheit und Soziales (DEASS) der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) hat sich zum Ziel gesetzt, die komplexen Probleme der heutigen Welt effizienter anzugehen, indem es eine Reihe von Kompetenzen umsetzt, die je nach Fachbereich unterschiedlich sind, aber historisch gesehen eine natürliche Tendenz zur Integration aufweisen.
Das Departement ist auch bestrebt, seine drei Mandate (universitäre Ausbildung auf der ersten und zweiten Ebene, Weiterbildung und Forschung) zu erfüllen, um einen spezifischen Beitrag zur Interpretation der gesundheits-, wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen in der Schweiz zu leisten, wobei es sich insbesondere auf die Herausforderungen und Bedürfnisse der Bürger:innen, der Unternehmen, der Organisationen und der öffentlichen Einrichtungen in der Region konzentriert.

Das Institut für Informationsmanagement der Universität Neuenburg befasst sich mit allen Aspekten des Informationsmanagements, wobei der Schwerpunkt auf der Informationsdarstellung und der Wissensextraktion liegt. Die verschiedenen Projekte stützen sich auf das Modell der Informationsdarstellung, die sogenannte Ontologie, ein Schlüsselaspekt des semantischen Webs.

Das Institut für Hausarztmedizin der Universität Zürich hat die Aufgabe, Studierende der medizinischen Fakultät mit der Arbeit und den Aufgaben von Hausärzt:innen vertraut zu machen und deren Rolle im Gesundheitssystem sowie in akademischen Institutionen zu stärken. In der Forschung werden innovative Ansätze in Diagnostik und Therapie erforscht, die eine Verbesserung der Versorgungsqualität zum Ziel haben. Darüber hinaus dient eine elektronische Patient:innenakte als Datenbasis für vielfältige Fragestellungen der Versorgungsforschung.

Das Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) der Universität Zürich hat zum Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern oder zu erhalten, indem es die Ursachen von Krankheiten aufspürt und deren Verlauf anhand medizinischer Daten verfolgt. Das EBPI bildet die nächste Generation von Spitzenforschernden und Fachleuten des Gesundheitswesens in der Durchführung von translationaler Forschung und Forschungsprojekten innerhalb eines koordinierten Netzwerks aus, um die Ergebnisse in der medizinischen und öffentlichen Gesundheitspraxis anzuwenden.
Mit der Reiseklinik, der Abteilung für Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Arbeits- und Umweltmedizin will das EBPI die Gesundheit der Menschen im Kanton Zürich und darüber hinaus im medizinischen Alltag fördern.

Die School of Medicine ist ein Institut der Universität St. Gallen mit drei Forschungsschwerpunkten: Gesundheitsökonomie und -management, digitale Gesundheitsinterventionen sowie medizinisches Wissen und Entscheidungsunterstützung. Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit der Digitalisierung von Spitälern, der empirischen Evaluation von Qualität und Kosten der Gesundheitsversorgung, der Identifikation von Low-Value Care und dem Management chronischer Krankheiten.

Das Universitätszentrum für Allgemeinmedizin und öffentliches Gesundheitswesen in Lausanne, bekannt als Unisanté, beschäftigt 880 Mitarbeitende in den Bereichen Forschung, akademische Ausbildung, Prävention und Pflege. Es ist innovativ und einzigartig in der Schweiz. Es fördert die Interdisziplinarität und den Zusammenschluss von Kompetenzen, die sich mit Gesundheitsfragen befassen.

Der Forschungsbereich Gesundheitsberufe der Berner Fachhochschule BFH besteht aus den vier Forschungsbereichen Mütter- und Geburtenforschung, Physiotherapieforschung, Ernährungs- und Diätetikforschung und Pflegeforschung sowie dem Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik und dem Institut für Altersfragen. Seit Januar 2021 sichert und stärkt das neu errichtete Kompetenzzentrum für Partizipative Gesundheitsversorgung die partizipativen Ansätze in unserer Forschung.
Unsere Forschung zeichnet sich insgesamt durch eine starke interdisziplinäre Ausrichtung und eine große Vielfalt der angebotenen Fachgebiete aus. Diese Breite ermöglicht es uns, mit einer Vielzahl von Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen zu kooperieren und Synergien zu optimieren. Ein Alleinstellungsmerkmal unserer Forschungsarbeit sind die Hochschul- und Praxispartner:innenschaften als strategisches Instrument für die klinische Entwicklung. Diese Form der Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass notwendige Innovationen umgesetzt werden und so möglichst frühzeitig auf Herausforderungen im Gesundheitsbereich reagiert werden kann.

Policy Briefs & Stakeholder Dialoge

Jede Partnerinstitution des Schweizerischen Lernenden Gesundheitssystems (SLHS) arbeitet an einem spezifischen Thema, das zu Policy Briefs und Stakeholder-Dialogen führen wird.

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