Diskriminierung bei Impotenz

Im Gesetzbuch der römisch-katholischen Kirche befindet sich ein Ehehindernis der Impotenz, das besagt, dass die Ehe nur eingehen kann, wer fähig ist, Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Die Ehe aus diesem Grund zu verwehren, stellt für Betroffene eine Diskriminierung dar, denn das Eingehen der Ehe ist ein Grund- und Menschenrecht, das dadurch nicht ausgeübt werden kann. Dieser Lernzyklus stellt sich der Herausforderung die Diskriminierung von Menschen mit einer Behinderung durch ein Gesetz der römisch-katholischen Kirche zu untersuchen und zu eliminieren, indem Erkenntnisse aufgezeigt werden zur i) Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention durch den Heiligen Stuhl mit der Folge einer Gesetzesanpassung, ii) Überprüfung und Diskussion des Naturrechtscharakters des Ehehindernisses der Impotenz und iii) Diskussion der Verwirklichung/Drittwirkung der Grundrechte.

Stakeholder(s): Kirchenrechtler, Juristen, Sozialarbeiter
SLHS Lead: Zentrum für Religionsverfassungsrecht, Universität Luzern
Policy Brief: Folgt bald 
Kernaussagen: Download PDF
Zusammenfassung Stakeholder-Dialog: Folgt bald 

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